Seit dem ersten Auftreten von SARS verbreitete
sich 2003 der Erreger über Hongkong auch in andere Länder.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Hongkong am
23.06.2003 zur SARS-freien Zone erklärt. In den vorangegangenen 20
Tagen habe es nach Angaben der WHO keinen neuen Fall einer Übertragung
der Atemwegserkrankung mehr gegeben. Insgesamt sind in Hongkong
bisher 296 Menschen an SARS gestorben. Die WHO sprach bereits
2003 von einem durchschlagenden Erfolg in der Geschichte der
SARS-Kontrolle.
 In Hongkong sind seit dem Ausbruch von SARS insgesamt 1.755
Menschen erkrankt. Im Jahr 2003 waren weltweit 774 Menschen
an der Krankheit gestorben, 349 davon in China. Das Robert-Koch-Institut definiert den Verdacht auf SARS wie
folgt:
- Plötzlicher Beginn der Symptome
- und Fieber höher als 38,5 °C
- und Muskelschmerzen
- und mindestens ein(e) respiratorische(s) Symptom/Diagnose
(Halsschmerzen oder Husten oder Kurzatmigkeit
oder Lungenentzündung oder
Schocklunge)
- und Aufenthalt in China oder Hongkong oder Hanoi oder
Singapur oder Taiwan innerhalb von 2 Wochen vor Symptombeginn
- oder Kontakt mit einer Person mit Lungenentzündung
oder Schocklunge, die sich in den letzten 2 Wochen
vor Symptombeginn in China oder Hongkong oder Hanoi oder
Singapur
oder
Taiwan
aufgehalten hatte.
SARS ist eine Erkrankung der unteren Luftwege, ein Schnupfen
ohne Fieber ist kein SARS-Zeichen!
Der Erreger wird offenbar durch direkten Kontakt (Gesicht
zu Gesicht, Anhusten) oder Körpersekrete (Schmierinfektionen) übertragen.
Daher sollen in den unten genannten Regionen Kontakte zu direkt
Erkrankten und Massenansammlungen gemieden werden. In öffentlichen
Verkehrsmitteln kann eine einfache Atemschutzmaske getragen
werden. Nach Personenkontakt sollte auf Händewaschen geachtet
werden.

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