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Hongkong Tagebuch 2003

Tagebuch eines Kurztrips nach Hongkong 2005

Cheung Chau - die "lange Insel"

10.06.2005

Cheung Chau - die "lange Insel".

Eine Stunde braucht die Fähre von Central zur kleinen Insel Cheung Chau. Niedrige Mieten und der regelmäßige Fährbetrieb haben sie zu einer echten "Pendler"-Insel gemacht.

Viele Besucher, die auf Cheung Chau ("lange Insel") ankommen, sind von dem Anblick fasziniert, dass und wie die Fischer an ihrem traditionellen Leben auf den authentischen Holzdschunken festhalten - auch wenn sie heute mit den modernsten Fischsuchgeräten ausgerüstet sind. Es gibt keinen Autoverkehr auf dieser winzigen knochenförmigen Insel. Das ist eine ideale Voraussetzung zum Spazierengehen und dabei ungestört die Umgebung und Atmosphäre zu genießen.

Drachenbootrennen auf Cheung Chau (Hongkong)

Drachenbootrennen auf Cheung Chau (Hongkong)

Die Pak She Praya Road nutzt ihren portugiesischen Namen (importiert aus Macau) für die Hafenpromenade - die "Praya". Sie wurde auf vom Meer abgerungenem Land gebaut. Entlang des Hafens werden Meeresfrüchte in der Sonne getrocknet und Fischhändler verkaufen frische Muscheln und Meeresfrüchte in Geschäften und Restaurants. Abends wird die Straße eine bunte Promenade im mediterranen Stil für die Inselbewohner, während am Wochenende die Tagesausflügler aus Hong Kong übernehmen.

Drachenbootrennen auf Cheung Chau (Hongkong)

Drachenbootrennen auf Cheung Chau (Hongkong)

Ich hatte wohl meine Informationen über die Drachenbootrennen nicht aufmerksam genug gelesen, denn nach dem Verlassen der Fähre, befand ich mich direkt am Rande der Rennstrecke. Nun denn, die Insel kann ich auch noch etwas später erkunden – die Fotos sind mir erst einmal wichtiger.

Pak Tai Tempel
Nach rund drei Stunden wird mir die Hitze am Hafenbecken in praller Sonne zu stark – ich entschließe mich langsam die Insel zu erkunden.

Pak Tai Tempel auf Cheung Chau

Pak Tai Tempel auf Cheung Chau

Vor mehr als 200 Jahren errichtet, ist der Tempel dem taoistischen Gott des Meeres, dem "Großen Kaiser des dunklen Himmels" geweiht. Die Kraft von Pak Tai wird durch eine Schlange und eine Schildkröte unter seinen Füßen symbolisiert. Vor dem Altar stehen Statuen von den beiden Generälen "Tausend Meilen Auge" und "Gutes Wind Ohr", von denen man sagt, dass sie alles auf jede Distanz hin sehen oder hören können. Seitenhallen zeigen Bilder des Grünen Drachen und des Weißen Tigers. Das Tempelgebäude bietet viele Features traditioneller chinesischer Tempelarchitektur auf wie Keramikfiguren auf dem Dachfirst und Steinlöwen im Vorhof.

Pak Tai Tempel auf Cheung Chau

Eigentlich ist das Fotografieren verboten, doch der nette alte Mann, der auf die Tempelanlage aufpasste, deutet nur höflich auf die Spendenkasse … Nach einer angemessenen Spende begab er sich auf seinen Liegestuhl zurück und lies mich in Ruhe fotografieren – schön, wenn alles so problemlos läuft.

Pak Tai Tempel auf Cheung Chau

Ich verharrte bestimmt noch eine Stunde im Tempel – war schön ruhig und die Temperatur im Inneren durchaus ertragbar.

Der Badestrand von Cheung Chau
Nachdem ich mich durch die engen Gassen bis zum anderen Ufer der Insel gegangen bind, dachte ich schon im falschen Film zu sein. Nichts mehr von geselligem Treiben und Menschenmassen. Der Stand war nahezu menschenleer. Auch bot der Anblick nicht das erwartete – nein, der Strand war um ein Vielfaches besser als er mir bislang beschrieben wurde.

Der Badestrand von Cheung Chau

Der Badestrand von Cheung Chau

Nahezu weißer Sand, sauberes Wasser und dazu die traumhaften Temperaturen erschienen wie im Paradies. Zu dumm, auch dass ich keine Badehose und kein Handtuch dabei hatte. Kaufen hätte ich sicherlich alles können, doch das war mir dann direkt am Strand doch etwas zu teuer. Nun ja, ich schlenderte eben am Ufer entlang und besonn b´mich darauf, dass ich ja eigentlich Urlaub habe …

Zurück auf Hongkong Island - Man Mo Temple
Das düstere, rotgoldene Innere des Tempels aus den 40er Jahren des 19 Jahrhunderts, ist stehst mit dicken Sandelholz-Rauchschwaden der riesigen Räucherstäbchen-Spiralen an der decke, vernebelt.

Zurück auf Hongkong Island - Man Mo Temple

Zurück auf Hongkong Island - Man Mo Temple

Diese Spiralen glühen bis zu vier Wochen lang – gegen eine entsprechende Spende ist es auch Ihnen als Besucher möglich eine solche Spirale zu erweben, mit Wünschen auszustatten und aufhängen zu lassen. 2004 hat dies mein Sohn für mich gemacht – ich wollte es auf keinen Fall versäumen es dieses Jahr für ihn zu machen.




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