Heute geht es los – früh morgens.
Ein Taxi ist schnell gefunden und da es erst 6 Uhr morgens
ist, bin ich auch vergleichsweise schnell am Flugplatz in Peking.
Die Wartezeit zum Einchecken vertreibe ich mir in einem Café … nachdem
ich tagelang nur löslichen Kaffee getrunken habe, ein
wahrer Genuss.

In Hongkong angekommen informiere ich mich umgehend bei der
Tourist-Information über die genauen Plätze der einzelnen
Rennen und wo ich wohl am besten Fotos machen könnte.
Hilfsbereit bekomme ich zwei Kilo Unterlagen und reichlich
Auskünfte.
Jetzt heißt es erst einmal Geld aus dem Automaten zu
ziehen. Mit chinesischen RMB kann ich hier keinen Blumentopf
gewinnen. Auf dem Weg zum Gelautomaten werde ich natürlich
umgehend von diversen „Taxifahrern" angesprochen.
Eigentlich wollte ich den normalen Shuttle-Bus nehmen, da diese
entsprechend der Angebote der nicht offiziellen Taxifahrer
nur rund die Hälfte kostet.
Gemessen an der Zeit, die man vom Flughafen zu meinem Hotel
benötigt, entschließe ich mich dann doch einen nicht
offiziellen Taxifahrer zu nehmen – ein guter Entschluss,
wie sich schon nach wenigen Kilometern herausstellte. Mit meiner
Fotoausrüstung kamen wir umgehend ins Gespräch und
er bot sich natürlich auch als Fahrer in den kommenden
Tagen an. Für Fototouren das beste, was mir passieren
kann, denn spätestens hier würde ich alleine scheitern
und mit einem normalen Taxi wesentlich teurer wegkommen.
Im Hotel angekommen stellt sich heraus, dass meine Reservierung
die man für mich getätigt hatte, nicht bestätigt
wurde und somit auch kein Zimmer für mich frei ist …
Ein paar Telefonate mit China, dem Reisebüro und einigem
Hin- und Her mit dem Hotel, bekam ich dann doch ein Zimmer – ein
Doppelzimmer für eine Nacht – morgen soll ich dann
mein normales Einzelzimmer bekommen …
Es ist relativ spät geworden, und ich nutze den Abend
lediglich dazu mir eine Telefonkarte von Hongkong und etwas
zu trinken zu besorgen – morgen ist auch noch ein Tag …
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