Auf dem Weg zum Flughafen liegt ein kleines „Dorf" mit
dem Namen „Choung Hau". Jacky, der freundliche Fahrer
bei meiner Ankunft und bei meiner nächtlichen Fototour,
hatte mir davon erzählt. Da es ein ganz anderes Gesicht
von Hongkong zeigen soll, habe ich mit ihm ausgemacht, dass
er mich bei meiner Abreise wieder zum Flughafen bringen soll.
So kann er mir „Choung Hau" zeigen und ich noch
ein paar Fotos zum Abschied machen.
„Choung Hau“
„Choung Hau“ ist eigentlich schon zu klein um
es ein Dorf zu nennen. Es liegt direkt am Wasser und würde
man die ersten Vorboten des modernen Hongkong nicht bereits
in unmittelbarer Nähe sehen, könnte man fast schon
von einer Idylle sprechen.


Zwischen den Häusern ist kein Platz für Autos und
so verbinden nur schmale Wege die wenigen Häuser. Den
Glanz und den Luxus, den man nur wenige Autominuten entfernt
gewohnt ist, sucht man hier jedoch vergeblich.


Alles macht einen recht ärmlichen Eindruck, jedoch malerisch.
Jacky kennt diesen Teil „Choung Hau" gut. Seine
Eltern wohnen nicht weit von hier. So erfahre ich auch, dass
der ärmliche Eindruck täuscht. Im Grunde sind die
Menschen hier sehr reich, da die Regierung von Hongkong für
den Grundbesitz eine Unmenge Geld bezahlt – um Platz
zu schaffen für weitere Bauten aus Stahl und Glas … Es
kann also durchaus passieren, dass in nicht allzu langer Zeit, „Choung
Hau" kein „Fischerdorf" sondern eine weitere
Haltestelle der MTR wird …
Flughafen
Hongkong wäre nicht Hongkong, wenn es nicht anders wäre.
Mein Gepäck hat sich vom Gewicht nicht wesentlich geändert,
doch die strikten Regeln hier lassen es nicht zu, dass ich
meinen Trolly wie bei der Anreise als Handgepäck mitnehme.
Ok, etwas umpacken (ich habe günstig ein Notebook bekommen,
welches ich dann doch lieber in der Hand mitnehme) und auf
zum Check-In.
Nach dem Passieren des Sicherheitsbereiches, kann ich meine,
umständlich unter die Arme geklemmte Sachen, in einen
kleineren Trolly packen, den ich für umgerechnet 15 Euro
kaufen konnte. Nun sind alle Hongkong Dollar aufgebraucht – nicht
einmal für ein Getränk reicht es.
Auf Wiedersehen Hongkong – ich komme bestimmt wieder! |