Hong Kong - City of Live!
Hongkong Tagebuch 2003

Tagebuch eines Kurztrips nach Hongkong 2005

„Choung Hau“ in Hongkong

13.06.2005

Abschied und "Choung Hau“

Es ist, als würde Hongkong trauern, dass ich gehe – nach all den wunderschönen Sommertagen, regnet es heute…

Auf dem Weg zum Flughafen liegt ein kleines „Dorf" mit dem Namen „Choung Hau". Jacky, der freundliche Fahrer bei meiner Ankunft und bei meiner nächtlichen Fototour, hatte mir davon erzählt. Da es ein ganz anderes Gesicht von Hongkong zeigen soll, habe ich mit ihm ausgemacht, dass er mich bei meiner Abreise wieder zum Flughafen bringen soll. So kann er mir „Choung Hau" zeigen und ich noch ein paar Fotos zum Abschied machen.

„Choung Hau“

„Choung Hau“ ist eigentlich schon zu klein um es ein Dorf zu nennen. Es liegt direkt am Wasser und würde man die ersten Vorboten des modernen Hongkong nicht bereits in unmittelbarer Nähe sehen, könnte man fast schon von einer Idylle sprechen.

„Choung Hau“ ist eigentlich schon zu klein um es ein Dorf zu nennen.

„Choung Hau“ ist eigentlich schon zu klein um es ein Dorf zu nennen.

Zwischen den Häusern ist kein Platz für Autos und so verbinden nur schmale Wege die wenigen Häuser. Den Glanz und den Luxus, den man nur wenige Autominuten entfernt gewohnt ist, sucht man hier jedoch vergeblich.

„Choung Hau“ ist eigentlich schon zu klein um es ein Dorf zu nennen.

„Choung Hau“ ist eigentlich schon zu klein um es ein Dorf zu nennen.

Alles macht einen recht ärmlichen Eindruck, jedoch malerisch. Jacky kennt diesen Teil „Choung Hau" gut. Seine Eltern wohnen nicht weit von hier. So erfahre ich auch, dass der ärmliche Eindruck täuscht. Im Grunde sind die Menschen hier sehr reich, da die Regierung von Hongkong für den Grundbesitz eine Unmenge Geld bezahlt – um Platz zu schaffen für weitere Bauten aus Stahl und Glas … Es kann also durchaus passieren, dass in nicht allzu langer Zeit, „Choung Hau" kein „Fischerdorf" sondern eine weitere Haltestelle der MTR wird …

Flughafen

Hongkong wäre nicht Hongkong, wenn es nicht anders wäre. Mein Gepäck hat sich vom Gewicht nicht wesentlich geändert, doch die strikten Regeln hier lassen es nicht zu, dass ich meinen Trolly wie bei der Anreise als Handgepäck mitnehme.

Ok, etwas umpacken (ich habe günstig ein Notebook bekommen, welches ich dann doch lieber in der Hand mitnehme) und auf zum Check-In.

Nach dem Passieren des Sicherheitsbereiches, kann ich meine, umständlich unter die Arme geklemmte Sachen, in einen kleineren Trolly packen, den ich für umgerechnet 15 Euro kaufen konnte. Nun sind alle Hongkong Dollar aufgebraucht – nicht einmal für ein Getränk reicht es.

Auf Wiedersehen Hongkong – ich komme bestimmt wieder!




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